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Feature / Archiv | Beitrag vom 01.08.2012

Abgefahren

Vom Ende einer Fortbewegung

Von Ulrich Land

Kaum einer will auf sein Auto verzichten (dpa/Malte Christians)
Kaum einer will auf sein Auto verzichten (dpa/Malte Christians)

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung", erklärte Kaiser Wilhelm II. Was, wenn er recht behalten sollte?

Erdölknappheit, Klima- und Verkehrskollaps, aber auch die eher hoffnungslosen Versuche der Autoindustrie, mit Akkus und Elektromotoren die Faszination der automobilen Freiheit über die Runden zu bringen, scheinen dafür zu sprechen.

Allerdings wehrt sich die fahrende Menschheit gegen die drohende Einschränkung oder gar den Verlust der Automobilität. Das Auto hat keine Zukunftschance, also nutzen wir sie.


Regie: Iris Drögekamp
Mit: Astrid Meyerfeldt, Rainer Philippi, Ulrich Land u.a.
Ton: Johanna Fegert
Produktion: SWR/NDR 2011
Länge: 54"29



Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, schreibt Lyrik, Prosa, Essays. Autor von rund 100 Hörspielen und Radiofeatures, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Sein jüngster Roman "Und die Titanic fährt doch" erschien 2011. DKultur produzierte zuletzt sein Krimihörspiel "Rheinsberger Restzeit" (2011).

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