Montag, 20. Oktober 2014MESZ23:18 Uhr

Radiofeuilleton - Bühne

AfrikaMit einer Komödie die Realität kritisieren
Porträtfoto von Samir Yusuf Omar

Regisseurin Carla Guimaraes hat die dramatische Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar auf die Bühne gebracht. Die junge Frau wurde erst bei Olympia bejubelt - und ertrank später als Flüchtling vor der Küste Italiens.Mehr

DokumentartheaterSchlachtfeld Erinnerung 1914/2014
Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. Ausgelöst durch die tödlichen Schüsse auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28.06.1914 in Sarajevo brach im August 1914 der Große Krieg (später als 1. Weltkrieg bezeichnet) aus. Es kämpften die Mittelmächte, bestehend aus Deutschland, Österreich-Ungarn sowie später auch das Osmanische Reich (Türkei) und Bulgarien gegen die Tripelentente, bestehend aus Großbritannien, Frankreich und Russland sowie zahlreichen Bündnispartnern. Die traurige Bilanz des mit der Niederlage der Mittelmächte 1918 beendeten Weltkriegs: Rund 8,5 Millionen Gefallene, über 21 Millionen Verwundete und fast 8 Millionen Kriegsgefangene und Vermißte.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg befassen sich die Goethe-Institute in Südosteuropa mit der Perspektive der Menschen im Westbalkan. Aus einer einjährigen Recherche entstand das Stück "Schlachtfeld Erinnerung 1914 – 2014".Mehr

Uraufführungen"Autorenmarkt leidet an Burn-out"
Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2010

Als alleiniger Juror der Autorentheatertage in Berlin bricht Till Briegleb mit einer Konvention: Er hat auf dem "unglaublich hektischen Markt" keine neuen Stücke bestellt. Stattdessen sichtete er die letzten 20 Jahrgänge.Mehr

weitere Beiträge

Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 02.09.2012

Abenteuer in der ostdeutschen Provinz

Robert Koall inszeniert den Bestseller "Tschick" im Hamburger Thalia Theater

Robert Koall, Dramaturg und Freund des Autors Wolfgang Herrndorf
Robert Koall, Dramaturg und Freund des Autors Wolfgang Herrndorf (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Die Geschichte über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Jungen, die sich mit einem geklauten Lada auf den Weg in die Walachei machen, ist einer der erfolgreichsten Romane des Schriftstellers Wolfgang Herrndorf. Der Dramaturg Robert Koall hat "Tschick" auf die Bühne gebracht.

Zwei Jungen in einem geklauten Lada auf dem Weg in die Walachei - so könnte man Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick" kurz zusammenfassen. Aber es geht natürlich um mehr in diesem Buch: "Tschick" ist eine Hymne auf die Freundschaft. Es erzählt von einem Sommer in der ostdeutschen Provinz, in dem zwei 14-jährige Außenseiter erwachsen werden. Ein Bestseller, der es wegen seines überragenden Erfolges vor einem Jahr auch auf die Bühne geschafft hat.

Uraufgeführt wurde "Tschick" im Dresdner Staatsschauspiel. Die Bühnenfassung hat der dortige Chefdramaturg Robert Koall geschrieben, ein langjähriger Freund des schwer krebskranken Autors Wolfgang Herrndorf. Wie das Buch wurde auch Koalls Bühnenversion zum Renner: Von Dresden über Berlin nach Nürnberg gab es Aufführungen. In dieser Saison gibt es gleich fünf "Tschick"-Premieren deutschlandweit. Den Anfang macht das Hamburger Thalia Theater.

Was den Erfolg der Geschichte um die zwei abenteuerlustigen Freunde ausmacht, wollen wir vom Regisseur Robert Koall erfahren.

Sie können das vollständige Gespräch mit Robert Koall mindestens bis zum 1. Februar 2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören.


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