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500 Jahre Reformation - Luther 2017

Zeitgenössisches Porträt des niederländischen Täufers und Schwärmers Johann Bockelson (1509-1536). (picture alliance / dpa / Bifab)

Die Wiedertäufer von MünsterVerbrecher? Gottesmänner? Scharlatane?

Als die Reformation auf Abwege geriet: In Münster verkündete 1534 eine aus den Niederlanden vertriebene Täufergruppe die neue Lehre. Sie wollten den Weg zu einer Heilsgewissheit und zur radikalen Nachfolge Christi weisen, doch sie errichteten ein theokratisches Terror-Regime.

(Imago/CHROMORANGE)

Protestantische Bewegung der Waldenser"Es gab viele Reformationen"

Martin Luther als Inbegriff der Reformation - das sei eine sehr deutsche Perspektive, meint Daniele Garrone, Professor für Altes Testament an der theologischen Fakultät der Waldenser in Rom. Die Waldenser hatten schon vor Luther versucht, die katholische Kirche zu verändern.

Denkmal für den deutschen Reformator Martin Luther auf dem Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

500 Jahre ThesenanschlagAuf den Spuren des Heiligen Martin

2017 jährt es sich zum 500. Mal, dass Martin Luther seine Thesen an die Kirche in Wittenberg geschlagen hat. In Thüringen und Sachsen-Anhalt bereitet man sich schon jetzt auf das große Jubiläum vor. Doch wer war eigentlich Martin Luther? Eine Spurensuche.

 Martin Luther-Statue in dem vom japanischen Künstler gebauten Haus in Eisenach (picture alliance/dpa/Arifoto Ug)

Kunstaktion in EisenachIm Bett mit Martin Luther

Der japanische Künstler Tatzu Nishi hat um die Luther-Statue in Eisenach ein Haus gebaut. Martin Luther steht dort jetzt im Schlafzimmer und sieht aus, als ob er jeden Augenblick eine flammende Predigt halten will. Nicht alle Eisenacher sind davon angetan.

Magneten mit dem Porträt Martin Luthers aus einem Cranach-Gemälde liegen am 25.09.2015 im Lutherhaus in Eisenach (Thüringen) auf einem Tisch. (dpa/picture-alliance/Sebastian Kahnert)

ReformationsjubiläumEs rülpset und furzet und luthert überall

Nächstes Jahr feiert die Evangelische Kirche Reformationsjubiläum: Vor 500 Jahren schlug Luther seine Thesen an die Kirchentür. Doch schon jetzt gibt es kein Entkommen: Der Reformator ist allgegenwärtig. Der Historiker Achim Landwehr meint: Weniger wäre mehr.

Das kirchliche Pop-Oratorium Luther feiert am Reformationstag, Samstag (31.10.2015), in Dortmund mit mehr als 3.000 Sängern Premiere. (imago stock&people)

Pop-Oratorium "Luther"Musikalische Auferstehung als Popstar

Der vielleicht imposanteste musikalische Beitrag zum Reformationsjubiläumsjahr ist das Pop-Oratorium "Luther". 2017 wird es auf Tour gehen, auf CD ist es bereits erschienen. Claudia Dasche hat sie für uns gehört und einen fiktiven Brief an Luther geschrieben.

Zeitgenössisches Porträt von Heinrich VIII. (1491-1547), der von 1509-1547 König von England war. (picture-alliance / dpa - Bifab)

König Heinrich VIII.Der unberechenbare Despot

Heinrich VIII. hat England auf den Weg der Reformation geführt, aber auch 70.000 Untertanen hinrichten lassen - unter ihnen zwei seiner Ehefrauen. Heute vor 525 Jahren wurde der berüchtigte König geboren.

In Möhra (Thüringen), Luthers Geburtsort, gibt es seit zehn Jahren ein Buddha-Zentrum.  (picture-alliance / Staatliche Museen zu Berlin / Collage Deutschlandradio)

Möhra in ThüringenBuddhisten wandeln auf Luthers Terrain

Seit mehr als zehn Jahren leben Buddhisten im Dharma-Zentrum im 700-Seelen-Dorf Möhra, dem thüringischen Stammort der Familie von Martin Luther. Anfangs gab es Widerstand gegen die neue Nutzung des ehemaligen Ferienheims. Doch inzwischen hat sich die Stimmung gedreht.

Denkmal für den deutschen Reformator Martin Luther auf dem Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

Martin Luthers JudenschriftenDie dunkle Seite der Reformation

Wenn demnächst 500 Jahre Reformation gefeiert werden, drängt sich auch die Frage nach Martin Luthers Antisemitismus auf. Zentrales Dokument seines Judenhasses ist die 1543 entstandene Schrift "Von den Juden und ihren Lügen". Welches Erbe hat Luther damit hinterlassen?

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