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Feature / Archiv | Beitrag vom 22.04.2015

50 Jahre deutsch-israelische BeziehungenDer Makel - Ein deutsch-jüdisches Familienstück

Von Andreas F. Müller

Fähnchen von Israel und Deutschland am 14.03.2015 auf der Buchmesse Leipzig (Sachsen). Ein Messeschwerpunkt ist das diesjährige Jubiläum: 50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)
Der Autor Andreas F. Müller begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)

"1994, im Alter von 67 Jahren, offenbarte mir meine Mutter, dass mein Großvater nicht mein Großvater ist. Ein anderer Mann hätte die Großmutter mit ihrem Kind "über Nacht" verlassen. Ein weißer Fleck in der Geburtsurkunde: Vater unbekannt.

Vielleicht hätte ich es dabei belassen, wäre da nicht noch lange Zeit dieses Flüstern meiner Mutter geblieben, wenn wir darüber sprachen, und wäre da nicht das Datum seines Verschwindens: 1933, Ziel Palästina.

Im Januar 2011, nach 17-jähriger Suche, erhielt ich aus England eine E-Mail, lapidar überschrieben: "Welcome to the family!" Meine Mutter hatte eine Cousine in London und eine Halbschwester in Israel. Wie würden sie sich begegnen?" (Andreas F. Müller)

Regie: der Autor
Mit: Jutta Wachowiak, Uta Hallant, Carsten Hueck, Andreas F. Müller
Ton: Nikolaus Löwe
Produktion:   RBB / Deutschlandradio Kultur / WDR 2012

Länge: 54'30

Andreas F. Müller, geboren 1956, lebt in Berlin, seit 1993 Hörfunkautor. Zuletzt: "Lizzie und Viola - Zwei Kindheiten im Gegenlicht" (DLF 2014).

 

 

Hörspiel

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