Donnerstag, 30. Oktober 2014MEZ17:04 Uhr

Wissenschaft und Technik

Drogen"Kommt ein guter Rauch"
Vier E-Shishas

Eine E-Shisha ist wesentlich kleiner als die orientalische Wasserpfeife und ähnelt in der Funktion einer elektronischen Zigarette. Die meist sehr bunten elektronischen Shishas machen Jugendliche glücklich − Eltern und Suchtexperten sind hingegen besorgt.Mehr

ZähneUltraschall statt Strahlen
Ein Röntgenbild von einem Gebiss eines 28-jährigen Mannes hängt am 31.03.2014 in einer Zahnarztpraxis in Hannover (Niedersachsen).

Zahnärzte und Kieferorthopäden lassen Röntgenaufnahmen vom Kopf machen, um optimal zu behandeln. Doch Röntgen belastet den Körper mit Strahlung. Eine junge Rostocker Zahnärztin hat deshalb eine relativ undenkliche und vielversprechende Alternative untersucht: Ultraschall.Mehr

WeltgesundheitsorganisationKein Kinderspiel
Eine schwangere Frau hält ihren Bauch.

Bei bis zu 30 Prozent aller Geburten kommt es zu Komplikationen. Häufig bewegt sich das Baby im Geburtskanal nicht von der Stelle. Ein Kfz-Mechaniker hat ein Hilfsmittel erfunden, dass die Geburten erleichtern könnte.Mehr

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Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik / Archiv | Beitrag vom 30.12.2012

2012 in der Raumfahrt

Ein Rückblick

Von Harro Zimmer

Der jüngste Marsrover "Curiosity"
Der jüngste Marsrover "Curiosity" (Nasa)

Russland und China lagen im ablaufenden Jahr im Ranking der Weltraummissionen vorn. Außerdem sind die Mars-Missionen mit dem Rover Curiosity angelaufen. Und wir haben erfahren, dass es auf dem sonnennächsten Planeten Merkur Eis gibt.

2012 waren 74 erfolgreiche Starts zu verzeichnen. Spitzenreiter war Russland mit 23 Missionen. Schwerpunkt war die Versorgung und der Transport von Astronauten zur ISS. Sonst nur Routine mit einigen Fehlschlägen. Auf Rang zwei folgt China mit 18 Flügen, die ein weites Spektrum bemannter und unbemannter Missionen umfassten. Dann folgen die die USA mit 16 und die ESA/Frankreich mit zehn Starts. Unter ferner liefen finden sich Japan und Indien mit je zwei Flügen sowie die beiden "Schurkenstaaten" Iran und Nordkorea mit je einer Mission.

Abseits der politischen Debatte um den nordkoreanischen Start ist eine Tatsache bemerkenswert: Für die vorgesehene Umlaufbahn waren präzise Manöver notwendig. Diese gelangen perfekt und das ist ungewöhnlich für einen "Anfänger" in diesem Metier.

2012 brachte in der Erkundung unserer kosmischen Nachbarn reiche Ausbeute: Im Brennpunkt stand natürlich der Mars mit dem Rover Curiosity, dessen Forschungsaktivitäten erst richtig anlaufen. Auch sein "kleiner Bruder" Opportunity, der seit knapp neun Jahren auf der Oberfläche arbeitet, lieferte auch 2012 weiter eindrucksvolle Ergebnisse.

Nicht minder spannend: Der Nachweis von Eis auf dem sonnennächsten Planeten Merkur oder die komplette Kartierung und Untersuchung des großen Asteroiden Vesta. Eine kleine Sensation waren die ersten Nahaufnahmen des Vier-Kilometer–"Brockens" Toutatis, der der Erde gefährlich nahe kommen kann. Es war die chinesische Mondsonde Chang'e-2, die nach langer Weltraumreise am 14. Dezember aus nur 47 Kilometer Entfernung gestochen scharfe Bilder lieferte. Last but not least: Die ISS sorgte in den zurückliegenden 12 Monaten kaum noch für Schlagzeilen. Ein gutes Zeichen.