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Interview / Archiv | Beitrag vom 18.02.2016

100 Jahre Schlacht von Verdun"Für Frankreich ein Symbol des nationalen Zusammenhalts"

Jürgen König im Gespräch mit André Hatting und Christian Rabhansl

Die Gedenkstätte in Verdun-Douaumont (dpa / pa / Fellens)
Die Gedenkstätte in Verdun-Douaumont (dpa / pa / Fellens)

Am Sonntag jährt sich der Beginn der Schlacht von Verdun zum 100. Mal. Mit 300.000 toten Soldaten sollte sie die blutigste des Ersten Weltkrieges werden. In Frankreich sei Verdun zu einem Mythos geworden, sagt unser Korrespondent Jürgen König.

300 Tage dauerte die Schlacht von Verdun, die am 21. Februar 1916 begann. Etwa 300.000 Menschen kamen darin um. In Frankreich wird der 100. Jahrestag am Sonntag feierlich begangen. Dort hat "Verdun" den gleichen Stellenwert im kollektiven Gedächtnis wie die Schlacht von Stalingrad für die Erinnerung der Deutschen.

Frankreichs Rolle im Ersten Weltkrieg "sehr viel ungetrübter"

"Der Erste Weltkrieg ist im historischen Bewusstsein der Franzosen präsent", sagt unser Frankreich-Korrespondent Jürgen König. "Man hat damals alleine gegen die Deutschen gekämpft. Man hat ihr Durchkommen an der Marne, an der Somme verhindert. Die Schlachten wurden gewonnen, und also wird dieser 'Grande Guerre', der große Krieg, in Ehren gehalten als Symbol des nationalen Widerstandes, auch des nationalen Zusammenhalts."

Das liege auch daran, dass Frankreichs Rolle im Ersten Weltkrieg aus heutiger Sicht "sehr viel ungetrübter" sei als die im Zweiten Weltkrieg, so König.

 

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Europa und der Erste Weltkrieg: - Die Schwierigkeit gemeinsamen Gedenkens
(Deutschlandfunk, Hintergrund, 25.12.2014)

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