Seit 01:05 Uhr Tonart
 
Dienstag, 31. Mai 2016MESZ02:08 Uhr

100 Jahre Erster Weltkrieg

Schwarz-weiß-Foto deutscher und britischer Offiziere im Niemandsland während des inoffiziellen Waffenstillstands an Weihnachten 1914 im Ersten Weltkrieg. Sie stehen nebeneinander und schauen in die Kamera. (imago / United Archives)

Erster WeltkriegWeihnachtlicher Waffenstillstand

Mitten im Ersten Weltkrieg, in diesem millionenfachen Sterben ereignete sich am Heiligen Abend 1914 etwas sehr Ungewöhnliches: Für ein paar Stunden oder Tage feierten deutsche Soldaten und ihre Feinde gemeinsam. Damit wird in England nun für Schokolade geworben.

Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. (picture-alliance/ dpa)

Sammlung PrinzhornWeltkrieg, Kunst und Psychiatrie

Eine Ausstellung in Heidelberg zeigt, wie psychisch Kranke fernab der Front den Ersten Weltkrieg künstlerisch verarbeiteten. "Man bemerkt, dass hier Menschen unbedingt etwas gestalten möchten", sagt Thomas Röske, Leiter der berühmten Sammlung Prinzhorn.

Majestätisch erhebt sich der Monte Cristallo über Cortina d'Ampezzo. Der Ort im Herzen des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten ist vor allem als beliebter Skiurlaubsort bekannt, (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Erster WeltkriegVom Kriegspfad zum Friedensweg

Vor hundert Jahren tobten in den Bergen Schlachten des Ersten Weltkrieges, viele Soldaten starben wegen der Kälte oder wurden von Lawinen mitgerissen. Und die freiwilligen Helfer, spüren, welchen Strapazen die Soldaten ausgesetzt waren.

Deutsche Soldaten schreiben um 1914 vor einem Feldpostamt in Kolno Feldpostkarten. Die Karte wurde als Ostpreußenhilfe mit dem Titel "Feldpost-Sammelstelle in Kolno" verlegt und im August 1918 beschriftet. (picture alliance / ZB / Stefan Sauer)

Erster WeltkriegBerichte, Zeugenaussagen, Briefe

Die Erinnerungen von Zeitzeugen an den Ersten Weltkrieg machen die Stärke dieses Buches aus, weil sie viele unbekannte, "kleine" Ereignisse wiedergeben. Allerdings fehlt den Einzelbildern eine Ordnung.

Mobilmachung am 1. August 1914 in Deutschland: Ein Junge bringt den Koffer und das Gewehr seines Vaters zum Bahnhof. (picture alliance / dpa)

Erster WeltkriegMit ihren jungen Augen

Dieses Buch versammelt Tagebuchaufzeichnungen, in denen Kinder und Jugendlichen von ihren Gefühlen und Erlebnissen während des Ersten Weltkriegs erzählen - eine eindringliche Annäherung an das Thema.

Eine ältere Frau blättert in einem Notizbuch - ihre Hände sind zu sehen. (picture alliance / dpa / Lehtikuva Sari Gustafsson)

Erster WeltkriegPoesie aus dem Schützengraben

Ungezählte Gedichte sind während des Ersten Weltkriegs entstanden, allein eine Million sollen im August 1914 entstanden sein. Einige, die den Krieg überstanden, haben Lisbeth Exner und Herbert Kapfer nun zu einer Collage zusammengefügt.

Blick auf Apia - Samoa, 2014 (picture alliance / Karl-Heinz Eiferle)

Vor 100 JahrenDas Ende von Deutsch-Samoa

Im März des Jahres 1900 wurde der westliche Teil der Samoainseln offiziell zur kaiserlichen Kolonie. Die Besetzung durch neuseeländische Truppen zu Beginn des Ersten Weltkriegs besiegelte das Ende Deutsch-Samoas dann schon wieder.

Ein deutscher Soldat in einem Schützengraben vor Ypern am 24. April 1915. (picture alliance / dpa)

Erster WeltkriegFlanders Fields

Am 4. August 1914 marschieren die Deutschen in Belgien ein. Was als schneller Durchmarsch nach Frankreich gedacht war, endet in einem Stellungskrieg mit Hunderttausenden Toten, zerstörten Städten und verwüsteten Landschaften.

Eine zeitgenössisch kolorierte Fotografie zeigt eine deutsche Maschinengewehr-Kompanie. (dpa / picture alliance / Archiv Neumann)

FotografieGrüne Uniformen und silberne Säbel

Erstmals werden in einem Band Farbfotos aus dem Ersten Weltkrieg gezeigt – von der Mobilmachung bis zu den Siegesfeiern in Paris, London und New York. Zusammengetragen aus Archiven, illustrieren über 350 Fotos die Schrecken des Krieges.

Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. (picture-alliance/ dpa)

TheaterVisionen und zerfetzte Sprache

Mit dem Ersten Weltkrieg sahen viele Zeitgenossen den Untergang der Menschheit heraufziehen. Theatermacher nahmen die Katastrophe bereits 1913 vorweg, spiegelten sie und verarbeiteten sie in bedrückenden Stücken.

Der wohl bekannteste und schärfste Satiriker der 20er-Jahre, der Maler und Grafiker George Grosz, an der Staffelei. Er war einer der Gründer der Berliner Dada-Gruppe. (picture alliance / dpa / Röhnert)

KunstbewegungDada zerschmettert das Alte

Einige Künstler verloren während des Ersten Weltkrieges schnell den Glauben an die geltenden bürgerlichen Werte. Die Dada-Bewegung zog her über Militarismus und Propaganda - und stellte die gesamte bisherige Kunst infrage.

Die Filme des deutsch-amerikanischen Regisseurs Ernst Lubitsch wurden in den vergangenen Jahren wiederentdeckt und neu bewertet. (dpa / picture alliance / UPI)

KinoErst belächelt, dann bewundert

Die 1920er-Jahre gelten bis heute als Höhepunkt der deutschen Filmkunst. Dabei erlebte das Kino schon während des Ersten Weltkriegs den Aufstieg von einer Unterhaltungsware zum wirkungsvollsten Massenmedium Deutschlands.

Berittene Artillerie der russischen Armee im Ersten Weltkrieg (AFP)

100 Jahre Erster Weltkrieg"Phantomschmerz" bei vielen Russen

Zwischen der Situation vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und dem gegenwärtigen Konflikt zwischen Russland und dem Westen bestehen Ähnlichkeiten, meint Jörn Leonhard von der Universität Freiburg. Ein Krieg droht dem Historiker zufolge jedoch nicht.

Eine Menschenmenge wird verzerrt und verschwommen dargestellt. (picture-alliance/ dpa / Fredrik von Erichsen)

FuturismusDie Stunde der Angriffslustigen

Mit seiner Wucht und Brutalität war der Erste Weltkrieg ein Epochenereignis, auf das auch die Kunst reagierte. Futurismus und Dada erlebten ihren Durchbruch, indem sie den Krieg in neue Darstellungsformen übersetzten.

Französisches Denkmal am Hartmannsweilerkopf in den Südvogesen in Frankreich das im 1. Weltkrieg in den Jahren 1914/15 stark umkämpft war. (dpa picture alliance)

Erster WeltkriegSuche nach Opa

Philippe Sugg und Gérard Louis sind mit einem Metalldetektor auf Schlachtfeldern im Osten Frankreichs unterwegs. Sie suchen nach vermissten Soldaten - und informieren Hinterbliebene in aller Welt, wenn sie etwas finden.

Französische Soldaten klettern während der Schlacht um die ostfranzösische Stadt Verdun zu einem Angriff aus ihren Schützengräben (Archivfoto von 1916). Bei der Schlacht um Verdun sind von Februar bis (picture alliance / AFP)

GeschichteKrieg, Diktatur, Demokratie

Die großen Kriege und der Kampf zwischen Diktatur und Demokratie prägten Europa im 20. Jahrhundert: die zerstörerische Macht großer Ideen, das Ringen um Menschenrechte und die Überwindung des Nationalismus.

Zu sehen sind jubelnde Soldaten am Fenster eines Zuges, der sie im August 1914 an die Front des Ersten Weltkrieges bringt. (dpa)

Vor 100 JahrenDer Krieg im Tagebuch

Im Juli zieht er in den Krieg nach Frankreich. Anfang Oktober 1914 kommt Georg Neubelt verletzt in ein Lazarett und bleibt von weiteren Fronteinsätzen verschont. Über diese Zeit hat der Infanterist ein Kriegstagebuch geführt.

Nachdem am 1. August 1914 durch Kaiser Wilhelm II. die allgemeine Mobilmachung verkündet worden ist, ziehen deutsche Soldaten in den Krieg. (dpa picture alliance)

100 Jahre Erster Weltkrieg"Du sollst nicht töten!"

Juli 1914, die europäischen Nationen rüsten zum Gemetzel zwischen Heeren, die zu großen Teilen aus getauften Christen bestanden. Ihre Anführer waren in Personalunion auch die obersten christlichen Hirten.

Eine große Menschenmenge nimmt zu Beginn des 1. Weltkrieges an einem Gottesdienst am Bismarckdenkmal in Berlin teil. (undatiertes Archivbild) (picture-alliance / dpa)

100 Jahre Erster WeltkriegRufer in der Wüste

Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges appellierte ein kleine Gruppe friedensbewegter Pfarrer an die deutschen Protestanten und ihre eigenen Kollegen. Gehört wurden sie in einer Atmosphäre von nationalistischem Militarismus kaum.

Seite 1/3

Ergebnisse der Umfrage

Wofür würden Sie Ihr Leben geben? 20.000 Radiohörer und Internetnutzer haben auf unsere große internationale Umfrage anlässlich des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs geantwortet.
Die Ergebnisse im Detail