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100 Jahre Dada

Adrian Notz, Direktor des 2004 neu eröffneten Cabaret Voltaire in Zürich. Hier nahm der Dadaismus vor 100 Jahren, am 5.2. 1916, seinen Anfang. Notz hält einen von Dada-Künstler Hans Arp gestalteten Geldschein hoch.. (picture alliance/dpa/Thierry Gachon)

Das neue Cabaret Voltaire"Eine Bühne für die Obsessionen"

Das Cabaret Voltaire ist tot - es lebe das Cabaret Voltaire! 2004 wagte Adrian Notz den Neuanfang der Kleinkunst-Bühne, die vor 100 Jahren die Keimzelle des Dadaismus war. Oft habe in den vergangenen Jahren ein scharfer politischer Gegenwind geweht, sagt Notz.

Eine Menschenmenge wird verzerrt und verschwommen dargestellt. (picture-alliance/ dpa / Fredrik von Erichsen)

Hamburger Popband HGich.TDada oder einfach nur gaga?

Die Videos des Hamburger Künstlerkollektivs HGich.T zeichnen sich durch billige Effekte, grenzwertige Themen und kauzige Protagonisten aus. Ihre Live-Auftritte gelten als reine Exzesse, in denen Phallussymbole und Fäkalhumor die Hauptrolle spielen. Dada oder gaga?

Der deutsche Aktionskünstler John Bock sitzt in einer seiner Installationen. (picture alliance / dpa / Marius Becker)

John Bocks Dada-BibliothekUnsinn mit Kalkül

Wenn man nach den Dadaisten der Gegenwart sucht, dann kommt man unbedingt auch auf einen Namen: John Bock. Seine spektakulären Performances, wilden Materialschlachten, skurrilen Spracherfindungen und Kostüme sind so Dada, wie es heute noch geht.

Im Lindenau-Museum in Altenburg ist das Porträt Raoul Hausmann von Conrad Felixmüller (1897-1977) und eine plastische Nachbildung zu sehen. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)

Literarisch-musikalischDada als Antikunst

Dada-Soiréen waren literarisch-musikalische Aktionen, auch wenn es den Dada-Komponisten im eigentlichen Sinne nicht gab. Dass es um Entgrenzung von Kunstgenres ging, zeigten nicht zuletzt die Tongedichte. Dieser Umgang mit Sprache beeinflusst Künstler bis heute.

Tokio,15.05.2014  (picture alliance / dpa / Kimimasa Mayama)

"Mavo"Antikunst aus Nippon

Auch Japan hatte seine Dada-Bewegung: "Mavo". Der Performance-Künstler und Musiker Tomomi Adachi beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der sinnfreien Kunst, die - wie er sagt - jeder machen kann.

Friedrich Nietzsches Satz "Gott ist tot" und Tristan Tzaras Aussage "Die Kunst ist tot", zu lesen in der Ausstellung "Dada Universal" im Landesmuseum in Zürich. (picture alliance / dpa / Ennio Leanza)

Landesmuseum ZürichDada als wildes Durcheinander

Die Ausstellung "Dada Universal" im Landesmuseum Zürich ist ein ganz schönes Durcheinander. Für den, der sich darauf einlässt, bringt sie trotzdem oder gerade deswegen reiche Beute. Rezensent Christian Gampert fühlte sich gar wie in einem dionysischen Rausch.

Dada-Museum in der Spiegelgasse in Zürich, Schweiz. (picture alliance / dpa / Thierry Gachon)

Thementag am 5. FebruarDada wird 100 - Unsere Highlights

Am 5. Februar 1916 wurde in Zürich das Cabaret Voltaire gegründet und damit der Dadaismus aus der Taufe gehoben. Wir feiern die Avantgarde-Bewegung mit einem Thementag. Es erwarten Sie eine kleine Dada-Show, Gespräche und Buchrezensionen.

Cabaret Voltaire (DADA) in Zürich an der Spiegelgasse 1. (imago / EQ Images / Moritz Hager)

Dada-Deutschlandreise"Der Ort, das Wort, jetzt sind wir dort"

Mit einem zeitgenössischen Dadaisten, dem in Berlin lebenden Istanbuler Künstler Özgur Erkök, reist unser Reporter Gerd Brendel zu verschiedenen historischen Dada-Orten in Deutschland. Und trifft dabei auf mehr als nur die Geister der Vergangenheit.

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer am 2. Juli 2015 in Hamburg. (dpa/picture alliance/Markus Scholz)

Ton-CollagenKünstler machen dada - Mit Kaminer, Draesner, Spinnen

Dada: Die anarchistische Kunst aus Zufall und willentlicher Entäußerung, Nihilismus und Nonsens. 100 Jahre später haben wir den Satiriker F. W. Bernstein, die Schriftsteller Burkhard Spinnen und Ulrike Draesner sowie den Entertainer Wladimir Kaminer zu Dada befragt.

Die Titelseite der Arbeiter Illustrierten Zeitung (AIZ) mit der Fotomontage "Mimikry" aus dem Jahr 1934 von John Heartfield in der Kölner Ausstellung "Marinus - Heartfield - Politische Fotomontage der 1930er Jahre". (picture alliance / dpa / Foto: Oliver Berg)

Martin Mittelmeier: "Dada"Sinn im Nonsens auflösen

Der Auftritt Hugo Balls 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire markierte den Beginn von Dada. Sich jeglichem Sinn zu verweigern, das war die radikale Botschaft. Martin Mittelmeier wirft in "Dada. Eine Jahrhundertgeschichte" auch Schlaglichter in die Gegenwart.

Blick in den Ausstellungsraum vom Cabaret Voltaire (DADA) in Zürich. ( imago / EQ Images / Moritz Hager)

Jeder ist Dada"Wir werden immer 'gegen' sein"

Bevor Dada da war, war Dada da. Und es hat, findet Felix Florian Weyh, verheerende Folgen gezeitigt. Mit Dada fing der Siegeszug des Prinzips Einfall über das Prinzip Arbeit an, weshalb heute die Idee den Künstlern vollkommen ausreicht. 

Eine Performance der japanischen Künstlergruppe MAVO von 1924.

Ursendung - 100 Jahre DadaArt's Birthday 1

Aus einer Utopie des Fluxuskünstlers Robert Filiou wurde Tradition: Seit über 50 Jahren feiern Menschen weltweit am 17. Januar den Geburtstag der Kunst. Wie jedes Jahr veranstaltet auch die EURORADIO Ars Acustica Gruppe Konzerte und Performances in ganz Europa.

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Studio 9

Italien vor dem ReferendumRenzi gegen die "Schönheit des Nein"
Renzi steht an einem Mikrofon vor einem grünen Plakat mit einer riesigen "Si"-Aufschrift und deutet mit dem Finger nach oben.  (DPA / ANSA / PALAZZO CHIGI PRESS OFFICE)

Der Ausgang der Volksabstimmung zur Verfassungsreform in Italien ist völlig offen. Von der Schönheit des "Nein" sprach Beppe Grillo von der Fünf-Sterne-Bewegung und heizte damit tausende Anhänger an. "Antipolitik" nannte Premierminister Matteo Renzi solche Strategien der Opposition. Mehr

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Fazit

Fotografin Candida HöferGespür für gläsernes Licht
Die Fotografin Candida Höfer am 12.9.2013 in Düsseldorf (dpa / picture alliance / Roland Weihrauch)

Berühmt wurde die Fotografin Candida Höfer mit ihren menschenleeren Bildern von Bibliotheken, Museen und Opernbühnen. Jetzt stellt der Neue Berliner Kunstverein frühe Arbeiten wie ihre Serie über "Türken in Deutschland" aus dem Jahr 1979 neuesten Bildern gegenüber.Mehr

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