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Tonart | Beitrag vom 11.07.2014

100 Jahre Anibal Troilo"Man sagt, er singt das Bandoneon"

Der Musiker Michael Dolak über die argentinische Tango-Legende

Moderation: Vincent Neumann

Das Bandoneon ist eng verknüpft mit dem Tango. (picture alliance / ZB)
Eine Sammlung zahlreicher Bandoneons: Das Instrument ist eng verknüpft mit dem Tango. (picture alliance / ZB)

Zu seinen Ehren errichtete die Stadt Buenos Aires sogar ein Denkmal: Anibal Troilo, die große Legende des Bandoneon aus Argentinien, wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Der Leipziger Bandoneon-Spieler Michael Dolak hat Anibal Troilo als besten Tangomusiker aller Zeiten gewürdigt. Der Argentinier  habe zu seiner Lebenszeit (1914-75) als wichtiges Bindeglied zwischen den Anfängen des Tangos und des modernen Tangos gewirkt. "Abibal Troilo hat mit allen bekannten Tango-Musikern zusammengespielt", sagte Dolak.

Er habe mit den besten Sängern, Arrangeuren und Musikern zusammen gearbeitet. "Er hat den Tango maßgeblich geprägt." Troilo habe nicht nur eine Unmenge von Kompositionen hinterlassen. Er sei auch auf besondere Weise an das Bandoneonspiel herangegangen. "Man sagt, er singt  das Bandoneon, er spielt es nicht."  

Deshalb habe er auch von seinen Orchestermusikern erwartet, dass sie die Instrumente so spielten, wie der berühmte Tango-Sänger Carlos Gardel sang. "Troilo hat es dadurch vermocht, mit so wenig Tönen wie möglich so viel wie möglich zu sagen." Der Musiker Michael Dolak hatte sein Instrument dabei und spielte live im Studio. 

Mehr zum Thema:

Rückkehr aus den 80ern - Plaza Francia:  (Deutschlandradio Kultur, Album der Woche, 27.04.2014)

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