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Fazit | Beitrag vom 08.02.2016

100 Frauen machen dasMachen statt untergehen

Heike-Melba Fendel im Gespräch mit Eckhard Roelcke

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Rechts: Die Künstler- und PR-Agentin, Journalistin und Buchautorin Heike-Melba Fendel, Geschäftsführerin der PR- und Künstleragentur Barbarella Entertainment GmbH. Links: Die Schriftstellerin Annika Reich. Reich porträtiert in ihrem neuen Roman "Durch den Wind" die Generation der Mitte-30-Jährigen. Als Autorin wurde sie 2003 mit der Erzählung "Teflon" bekannt. (picture alliance / dpa / Horst Galuschka)
Links: Schriftstellerin Annika Reich, rechts: Heike-Melba Fendel - mit 98 anderen Frauen wollen sie es schaffen. (picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

"Wir machen das" - unter diesem Motto haben sich Frauen aus Kunst, Wissenschaft und dem öffentlichen Leben zusammengetan, um Menschen auf der Flucht zu helfen. Geschlossene Grenzen und Abschiebung sind für die Gründerinnen der Bewegung keine Option.

Statt "Wir schaffen das": "Wir machen das". Da steckt der Auftrag schon in der Anspielung auf das Motto der Bundeskanzlerin. Denn es müssen Taten her, so Heike-Melba Fendel und Annika Reich, Mitgründerinnen von "Wir schaffen das". Dass so viele Menschen bei uns Schutz und Hilfe suchen sei eine logische Folge der Globalisierung, so die Macherinnen. Bislang hätten wir das Leben außerhalb der Komfortzone nur aus den Nachrichten oder sozialen Netzwerken wahrgenommen, nun aber stünden diese Menschen tatsächlich vor uns. "Einbruch der Wirklichkeit" hat der Schriftsteller Navid Kermani das genannt.

 

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